Japans Antwort auf die Welt der Schwarztees - aus dem Anbaugebiet Kagoshima
Während Japan weltweit für seine grünen Tees gefeiert wird,
zeigt der Benifuki, dass die japanische Teekultur auch im Bereich der
vollfermentierten Tees (Wakucha) eine ganz eigene, faszinierende Sprache
spricht. Dieser Tee entstammt einer speziellen Kultivierung, die ursprünglich
für die Schwarztee-Produktion entwickelt wurde und heute eine Brücke zwischen
indischer Kraft und japanischer Präzision schlägt. Der Benifuki ist kein leiser Tee. Er besitzt ein markantes
Profil, das Liebhaber von strukturierten, charaktervollen Aufgüssen schätzen.
Er ist die ideale Wahl für Momente, in denen man die vertraute Wärme eines
Schwarztees mit der für Japan typischen Klarheit verbinden möchte.
Facettenreiche Sensorik: Er überrascht mit einem
Zusammenspiel aus floralen Nuancen, die an dunkle Rosen erinnern, gepaart mit
einer angenehmen, präsenten Herbe.
Markante Struktur: Sein Körper ist kompakt und deutlich
definiert – ein Tee, der am Gaumen Präsenz zeigt und einen lang anhaltenden
Eindruck hinterlässt.
Vielseitiger Begleiter: Durch seinen gehaltvollen Charakter
steht er für sich allein, harmoniert aber auch wunderbar mit herben Speisen
oder dunkler Schokolade.
Die vergoldete Seele des Himalayas
In den unberührten Höhen Nepals, direkt neben den berühmten
Anbaugebieten Darjeelings, wächst ein Tee von fast majestätischer Schönheit. Was diesen Tee so besonders macht, ist sein Reichtum
an „Golden Tips“ – den zarten, flaumigen Knospen, die während der Trocknung
eine glänzende Goldfärbung annehmen. Sie sind das Herzstück seines milden, aber
dennoch tiefgründigen Aromas. Der Maloom besticht durch eine Sanftheit, die man bei
klassischen Schwarztees selten findet. Er verzichtet fast vollständig auf
Bitterkeit und setzt stattdessen auf eine filigrane Vielschichtigkeit, die an
reife Früchte und Bergwiesen erinnert.
Samtige Süße: Er umschmeichelt den Gaumen mit Noten von
hellem Honig, Trockenfrüchten und einer ganz dezenten, würzigen Tiefe.
Optisches Meisterwerk: Das großblättrige, dunkle Blatt mit
seinem extrem hohen Anteil an goldenen Knospen ist ein Beweis für höchste
Pflückqualität.
Die dunkle Kraft Ostafrikas
Der Mt. Metille aus Mosambik ist ein Paradebeispiel für
die aufstrebende Teekultur Afrikas. In den fruchtbaren Hochlagen des Berges
Metille wächst dieser Tee unter idealen klimatischen Bedingungen und wird unter
strengen Bio-Auflagen kultiviert. Da er im CTC-Verfahren verarbeitet wird, ist
er ein echtes Kraftpaket. Dieser Tee ist nichts für zarte Gemüter – er ist die
Antwort für alle, die einen Schwarztee suchen, der so richtig
"zupackt". Er bringt eine unglaubliche Farbtiefe und eine malzige
Würze mit, die man sonst eher von schweren indischen Assams kennt, jedoch mit
der typisch afrikanischen, spritzigen Klarheit.
Intensive Extraktion: Dank der CTC-Verarbeitung erhalten
Sie in Sekunden eine tiefdunkle, kräftige Tasse.
Malzig-würziges Profil: Ein robuster Geschmack mit erdigen
Untertönen und einer natürlichen Kraft.
Die perfekte Basis: Durch seine enorme Stärke ist er der
ultimative Tee für Milch-Enthusiasten.
Was bedeutet eigentlich „CTC“?
Die Abkürzung CTC steht für Crush, Tear, Curl (Zerdrücken,
Reißen, Rollen). Im Gegensatz zur herkömmlichen „orthodoxen“ Produktion werden
die Teeblätter hierbei durch spezielle Walzen geführt. Diese zerquetschen das
Blatt, zerreißen es in winzige Stücke und rollen diese dann zu kleinen
Kügelchen.Der Vorteil: Durch die Zerstörung der Zellstruktur oxidiert
der Tee sehr gleichmäßig und setzt seine Inhaltsstoffe extrem schnell frei.
Die feine Milde Ostafrikas
Der Monte Metile OP ist ein wunderbares Beispiel dafür,
wie filigran afrikanischer Schwarztee sein kann, wenn er im klassischen
(orthodoxen) Verfahren hergestellt wird. Dieser Bio-Tee stammt aus den sonnenverwöhnten Hochlagen
Mosambiks. Durch die nachhaltige Bewirtschaftung behält der Tee seine
ursprüngliche Lebendigkeit. Er ist die perfekte Wahl für Teetrinker, die die
Würze Afrikas schätzen, aber eine weichere, nuanciertere Tasse bevorzugen.
Elegantes Blatt (Orange Pekoe): Das sorgfältig
verarbeitete, dunkle Blatt zeugt von hoher Qualität und sorgt für eine
gleichmäßige Entfaltung der Aromen.
Sanft-würziges Aroma: Er besticht durch eine feine Balance
aus malziger Süße und einer leichten, fruchtigen Note, die typisch für das
Terroir am Mount Metile ist.
Bernsteinfarbene Tasse: Im Gegensatz zur fast schwarzen
Farbe des CTC leuchtet dieser OP in einem klaren, warmen Kupfer-Gold.
Das flüssige Juwel über den Wolken
In den nebelverhangenen Höhenlagen des Dhankuta-Distrikts,
wo die Luft dünn und kristallklar ist, liegt der Teegarten Guranse. Hier
entsteht ein Schwarztee, der in der Fachwelt oft als Geheimtipp gehandelt wird.
Der Nepal Guranse Bio vereint die Spritzigkeit eines First Flush mit einer
tiefen, honigartigen Süße, die nur durch den konsequenten ökologischen Anbau
und das besondere Terroir des Himalayas möglich ist. Dieser Tee ist eine Hommage an die Natur. Da die Pflanzen
in dieser Höhe extremen Witterungsbedingungen standhalten müssen, entwickeln
sie besonders feine und konzentrierte Aromen. Wer einen eleganten Tee jenseits
des Mainstreams sucht, wird vom Guranse begeistert sein.
Einzigartige Höhenlage: Die kalte Bergluft verzögert das
Wachstum und sorgt für ein besonders komplexes und feinfühliges Aromenprofil.
Florale Süße: Erwarten Sie ein Bouquet, das an
Frühlingsblüten und hellen Waldhonig erinnert – wunderbar weich und fast ohne
Bitterstoffe.
Großblättriger Schwarztee, gewachsen auf 900m Höhe in Nordvietnam. Optisch sehr schön verarbeitet mit offenem, gedrehtem Blatt und schönen Goldspitzen. Weicher aromatischer Geschmack mit Anklang von Honig.